Studio 54 - Logo Der Mythos Studio 54


Studio 54

Der legendärste Discotempel der Welt wurde am 26. April 1977, von seinem Besitzer, dem homosexuellen Steve Rubell, in einem ehemaligen CBS-Fernsehstudio in Manhattan gegründet.
Unter dem Motto "Sex, Drugs and Discobeats" erlangte das Studio 54 schnell Kultstatus und war deshalb nur für ausgesuchte Gäste zugänglich.


Fegefeuer der Eitelkeiten

Liz Taylor, Truman Capote, Leonard Bernstein und Andy Warhol waren nur einige der wohlausgesuchten Gäste des Studio 54. Von den VIPs abgesehen, hatten nur junge, attraktive, gutgebaute Männer (Freiwild für Steve Rubell) und überdurchschnittlich attraktive, glamourös gekleidete, junge Damen (Freiwild für die männlichen VIPs) eine Chance den Club zu betreten. Sehen und gesehen werden war die oberste Devise und: das Studio 54 sowie seine Gäste standen zu ihrem Elitarismus.

Das Ambiente im Studio 54 war eine double dose aus Kitsch und Dekadenz. Opulente Spiegel oder goldene Springbrunnen waren ein Muss bei jeder Studio-Party. Außerdem gab es verschiedene Bereiche des Clubs, wie einen Darkroom, VIP-Lounges und zwei Tanzflächen, deren unterschiedliches Publikum sich aber nach fortgeschrittener Enthemmung schnell vermischt hat.


Der Tod einer Legende

Die exzessiven Partys der Reichen und Schönen fanden nach 33 Monaten ein jähes Ende, als Steve Rubell überraschend eine 13-monatige Haftstrafe wegen Steuerhinterziehung antreten musste. Danach hatte die dekadente Glitzerhalle ihren Glanz verloren und wurde auch bald entgültig geschlossen.